Spezialaltersheim Doldertal

Verein

Freunde Alterszentrum Doldertal

Der Verein wurde 2006 gegründet. Er fördert das auf Demenz und Alzheimer spezialisierte Alterszentrum Doldertal. Die Mitgliederzahl beträgt aktuell 71.

Jahresberichte

2016

Dieses Jubiläumsjahr, 10 Jahre Verein Freunde Alterszentrum Doldertal, wurde durch den Tod unserer Präsidentin Eva Wagner überschattet. Wir alle hatten so sehr gehofft, dass sie die heimtückische Krankheit besiegen könnte. Unglaublich vorbildlich und tapfer hat sich Evi auf ihr Lebensende vorbereitet und bis zuletzt noch Spenden für unseren Verein verdankt. Am 14. Oktober 2016 ist Evi Wagner verstorben.

Seit der Gründung des Vereins Freunde Altersheim Doldertal, am 4. November 2006, hat sich Evi als Präsidentin unermüdlich für unseren Verein engagiert und eingesetzt. In den 10 Jahren hat sie unzählige Finanzgesuche verfasst, Einladungen geschrieben, Sitzungen und Veranstaltungen geplant und organisiert. Wir verlieren mit Evi Wagner die prägende Persönlichkeit des Vereins Freunde Alterszentrum Doldertal und die engagierte Kämpferin für das Projekt „Demenz Zürich“. Wir werden für das kommende Jahr eine Übergangslösung suchen und entscheiden müssen, wie wir den Verein einerseits und das Projekt „Demenz Zürich“ andererseits neu organisieren und ausrichten. Neue Persönlichkeiten müssen begeistert werden, um das Werk von Evi Wagner weiterführen zu können.

Ende 2016 zählt der Verein 70 Mitglieder. Im Berichtsjahr fanden fünf Vorstandssitzungen statt. Die Webseite zum Projekt «Demenz Zürich» hat sich gut etabliert und viele positive Reaktionen ausgelöst. Demenz Zürich ist ein grosser Erfolg. Auf Facebook treffen sich über 5’000 Fans und rund 800 Personen tauschen sich in den geschlossenen Austauschgruppen aus. Mit den digitalen Mitteln erreichten wir pro Monat bis zu 100’000 Personen.

Es fanden in diesem Jahr auch interessante Kontakte zur Direktion der Alterszentren der Stadt Zürich statt. Höhepunkt dieser Zusammenarbeit war der gemeinsame Aktionstag «Essen und Demenz» am 10. September 2016. In kleinerem Rahmen führten wir 2016 den traditionellen Begegnungsnachmittag mit dem Handharmonikaspieler Hans Tanner durch. Evi hatte gewünscht, dass sich die Mitglieder des Vorstandes und die ehemaligen Vorstandsmitglieder zum Abschluss des Vereinsjahres und 10-jährigen Vereinsjubiläum zu einem gemeinsamen Nachtessen im Dezember treffen.

Allen Vereinsmitgliedern, den grosszügigen Spendern/Spenderinnen und Gönnern/Gönnerinnen, der Direktion der Alterszentren der Stadt Zürich, der Leitung und den Mitarbeiter/innen des Alterszentrums Doldertal und allen Freunden danken wir herzlich für Ihr Wohlwollen und die Unterstützung.

Hans-Rudolf Winkelmann, Vizepräsident

2015

Mitglieder

Im neunten Vereinsjahr erhöhte sich die Mitgliederzahl wiederum: Heute zählt der Verein 74 Mitglieder. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Vorstand

An vier Sitzungen behandelte der Vorstand die laufenden Geschäfte.

Veranstaltungen

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung vom 3. März im Alterszentrum KlusPark berichtete der langjährige Direktor der Pflegezentren der Stadt Zürich, Kurt Meier, unter dem Titel «Rückblick und Ausblick betreffend Demenzarbeit in der Stadt Zürich» aus seiner reichen Berufserfahrung und warf einen Blick in die Zukunft. Ein besonderes Anliegen ist ihm eine zentrale Anlaufstelle, eine Telefonnummer, über welche sich Betroffene, Angehörige oder auch Fachleute umfassend beraten lassen können. Mit Ghacketem und Hörnli, samt Apfelmus und Getränken klang der interessante Abend aus.

Im August luden wir, zusammen mit der Zentrumsleitung, alle Vereinsmitglieder zum traditionellen Begegnungsnachmittag in den Garten ein. Bei schönem Sommerwetter genossen die Bewohner, ihre Angehörigen und weitere Besucher feine Crèpes vom Gasgrill und andere süsse Köstlichkeiten, und der allseits beliebte Musiker Hans Tanner unterhielt die Gesellschaft mit Musik und Gesang.

Weitere Aktivitäten

Auch dieses Jahr konnten wir dem Alterszentrum kleinere finanzielle Beiträge zur Verfügung stellen, die vor allem der Verschönerung des Heimalltags dienten, für Nachmittagsunterhaltungen eingesetzt wurden sowie einigen Bewohnern den Besuch des sehr beliebten Märchen-Theaters in der Bethel-Kapelle ermöglichten.

Unser Hauptaugenmerk galt dem Projekt «Demenz Zürich», für welches wir noch einige Gönner suchen mussten – und auch fanden. Im Frühjahr begannen die verschiedenen Fachleute unter der Leitung unseres Vorstandsmitglied Daniel Wagner mit der Entwicklung der Plattform, im Sommer und Herbst erfolgten die Filmaufnahmen mit Erfahrungen von Angehörigen und Fachleuten, Ende Dezember konnte die Website aufgeschaltet werden: www.demenzzuerich.ch. Auch in den Sozialen Medien wie Facebook (www.facebook.com/demenzzuerich) sind wir präsent. Das alles ist erst der Anfang: 2016 legen wir den Schwerpunkt auf die Erweiterung, die Verbreitung und die Vernetzung des Inhalts. Ab Januar kommen wöchentlich neue Filme und Tipps hinzu, ebenfalls sind weitere Inhaltsgefässe angedacht. Klicken Sie doch mal rein...!

Wir danken allen Vereinsmitgliedern, unseren grosszügigen Gönnern und der Zentrumsleitung für ihr Wohlwollen und die wiederum gewährte Unterstützung unserer Anliegen. Zürich, im Januar 2016


Eva Wagner-Herzog, Präsidentin

2014

Mitglieder

Im achten Vereinsjahr erhöhte sich die deren Zahl wiederum: Nach zwei Austritten und drei Eintritten zählt der Verein jetzt 72 Mitglieder. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Vorstand

Nach dem Tode unseres verdienten Mitglieds Johanna Tremp ergänzte sich der Vorstand, gestützt auf Artikel 11 der Statuten, selbst und nahm Nicole Haas-Clerici und Daniel Wagner in das Gremium auf. Damit ist auch eine jüngere Generation im Vorstand aktiv. An fünf Sitzungen behandelte der Vorstand die laufenden Geschäfte.

Veranstaltungen

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung vom 3. April 2014 im Alterszentrum KlusPark erläuterten Daniel Wagner und Stefan Klameth den Mitgliedern das neue Projekt «Demenz Zürich». Auf einer Internet-Plattform sollen von Demenz betroffene Personen, Angehörige oder Fachleute in kurzen Filmen Auskunft geben, wie sie mit der Krankheit umgehen und auf diese Weise anderen Menschen Hilfe bieten oder wenigstens etwas Mut machen in einer schwierigen Lebenslage. Das Konzept fand Anklang, und verschiedene Mitglieder erklärten sich zur Mitwirkung bereit. Bei einem Apéro klang der Anlass gemütlich aus. 

Im September luden wir, zusammen mit der Heimleitung, alle Vereinsmitglieder und unsere Nachbarn zum traditionellen Begegnungsnachmittag ins Heim ein. Im Gartenareal und bei schönstem Herbstwetter sassen die Besucher mit den Bewohnern zusammen, genossen feine Crèpes vom Gasgrill, und der beliebte Musiker Calogero Mindeci unterhielt die Gesellschaft mit Musik und Gesang. Ausserdem wurde den interessierten Gästen das Projekt «Demenz Zürich» erläutert.

Weitere Aktivitäten

Wie jedes Jahr konnten wir dem Alterszentrum kleinere finanzielle Beiträge zur Verfügung stellen, die vor allem der Verschönerung des Heimalltags dienten, für Nachmittagsunterhaltungen eingesetzt wurden sowie einigen Bewohnern den Besuch des sehr beliebten Märchen-Theaters in der Bethel-Kapelle ermöglichten. 

Hinter den Kulissen war der Vorstand aktiv in der Suche nach finanzieller Unterstützungfür das Projekt Demenz Zürich – neben dem ehrenamtlichen Einsatz von Vorstandsmitgliedern eine unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen des Projektes. Einzelne Stiftungen haben uns Beiträge überwiesen oder zugesichert, andere haben bereits abgesagt, und einige Gesuche sind noch pendent. Je nach den finanziellen Möglichkeiten wird das Projekt umfangreicher oder bescheidener ausfallen.  

Wir danken allen Vereinsmitgliedern, unseren Gönnern, der Zentrumsleitung und den verantwortlichen Persönlichkeiten der Stadtverwaltung Zürich für ihr Wohlwollen und die wiederum gewährte Unterstützung unserer Anliegen.

Zürich, im Januar 2015


Eva Wagner-Herzog, Präsidentin       

 

2013

Mitglieder

Im siebten Vereinsjahr erhöhte sich die deren Zahl wiederum: Der Verein zählt jetzt 71 Mitglieder. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Vorstand

Nach den Rücktritten von Ruedi Huber und Silva Huber und der Wahl von Berty Bauknecht und Marie-Gabrielle von Sury konstitutiert sich der Vorstand wie folgt: Vizepräsident Hans-Rudolf Winkelmann, Kassierin Berty Bauknecht, Aktuarin Marie-Gabrielle von Sury, Beisitzerin Johanna Tremp, Präsidentin Eva Wagner. An vier Sitzungen behandelte er die laufenden Geschäfte.

Veranstaltungen

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung vom 20. März im Altersheim Klus Park referierte Rosann Waldvogel, Direktorin der stadtzürcherischen Altersheime, über das Konzept zur Demenzarbeit in den städtischen Altersheimen. Bei einem Apéro klang der gut besuchte und gelungene Anlass gemütlich aus.

Im September luden wir, zusammen mit der Heimleitung, alle Vereinsmitglieder und unsere Nachbarn zum traditionellen Begegnungsnachmittag ins Heim ein. Im erweiterten Gartenareal und bei schönstem Herbstwetter sassen die Besucher mit den Bewohnern zusammen, genossen feine Crèpes vom Gasgrill, und der sehr beliebte Musiker Hans Tanner unterhielt die Gesellschaft mit Musik und Gesang – auch schon eine Tradition.

Weitere Aktivitäten

Für den neuen Garten haben wir, wie seinerzeit zugesagt, die Ausstattung oder «Möblierung» übernommen. Angeschafft wurden Gartentische und -stühle sowie eine Feuerschale samt Zubehör. Überdies konnten wir Geld für die Neubepflanzung zur Verfügung stellen. Einen grossen Wunsch konnten wir auch erfüllen: Anstelle eines durchgesessenen Möbels im grossen Aufenthaltsraum finanzierten wir ein für Demenzkranke entwickeltes Spezialsofa, das bequem ist und sich sehr gut reinigen lässt, Dies alles und weitere Gaben an das Heim waren möglich dank der Hilfe unserer Gönner (UNISCIENTIA Stiftung, Hans Konrad Rahn-Stiftung, Kirchgemeinde Fluntern und diverse Vereinsmitglieder). Dankbar sind wir auch für die grosszügigen Spenden, die wir im Gedenken an zwei verstorbene Bewohner erhalten haben und die wir inskünftig für das Heim einsetzen werden.

Nach dem Rücktritt unseres verdienten Webmasters Ruedi Huber haben wir unsere Website neu gestaltet. Auf www.doldertal.ch sind alle Aktivitäten des Vereins im Detail und in Bildern  aufgeschaltet, und es finden sich Informationen allgemeiner Art zu Demenz und zum Alterszentrum Doldertal. Unserem neuen Webmaster Daniel Wagner danken wir herzlich!

Wir danken auch allen Vereinsmitgliedern, unseren Gönnern, der Heimleitung und den verantwortlichen Persönlichkeiten der Stadtverwaltung Zürich herzlich für ihr Wohlwollen und die Unterstützung unserer Anliegen.

Zürich, im Januar 2014

Eva Wagner-Herzog, Präsidentin   

2012

Mitglieder

Im sechsten Vereinsjahr erhöhte sich die Zahl der  Mitglieder wiederum: Der Verein zählt jetzt 68 Mitglieder. Neue Mitglieder sind immer willkommen!

Sitzungen Vorstand

Der Vorstand behandelte an sechs Sitzungen die laufenden Geschäfte.

Veranstaltungen

Nach der Mitgliederversammlung vom 15. März 2013 in der Helferei Grossmünster referierte Ernst Reimann, Direktor des stadtzürcherischen Amtes für Zusatzleistungen zur AHV/IV, über die  Finanzierung der Pflegekosten und erläuterte der interessierten Zuhörerschaft die komplizierten schweizerischen Verhältnisse eindrücklich und klar. Bei einem Apéro klang der gelungene Anlass gemütlich aus.

Im September luden wir, zusammen mit der Heimleitung, alle Vereinsmitglieder und unsere Nachbarn zum traditionellen Begegnungsnachmittag ins Heim ein. Im erweiterten Gartenareal und bei schönstem Herbstwetter sassen die Besucher mit den Bewohnern zusammen, genossen feine Crèpes vom Gasgrill, und der sehr beliebte Musiker Hans Tanner unterhielt die Gesellschaft mit Musik und Gesang – auch schon eine Tradition.

Die Herbstveranstaltung im November war der Zukunft der Demenzarbeit gewidmet. In der Kapelle im Klus Park sprach die sehr versierte Fachfrau Gaby Kaes über ihre Erfahrungen in der Demenzarbeit und die zukünftigen Herausforderungen angesichts der demographischen Trends. Beim anschliessenden Apéro, wiederum liebevoll zubereitet von Mitarbeitern des Klus Parks, konnten sich die Besucher über das Gehörte unterhalten.

Weitere Aktivitäten

Das im letzten Jahr in Angriff genommene grössere Projekt nahm langsam Gestalt an: Der wenig demenzgerechte und etwas kleine Garten wurde von der Stadt als Eigentümerin umgestaltet. Der Sitzplatz beim Ausgang wurde aufgeschüttet und ist jetzt ebenerdig begehbar und wesentlich grösser. Wie seinerzeit zugesagt, wird der Verein die demenzgerechte Ausstattung oder «Möblierung» übernehmen. Ein schönes Hochbeet mit Gewürzpflanzen haben wir bereits finanziert, weitere Anschaffungen werden im Jahre 2013 folgen. Dies wird uns möglich sein dank der Hilfe unserer Gönner und v.a. der UNISCIENTIA Stiftung. Mit einem substanziellen Beitrag in die Vereinskasse hat sie uns erneut unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind.

Dankbar sind wir auch für die grosszügigen Spenden, die wir im Gedenken an drei verstorbene Bewohner erhalten haben. So konnten wir erstmals mit einem Zustupf in die Personalkasse dem ganzen Personal für die anspruchsvolle Arbeit einen kleinen Dank abstatten.

Mit Verfügung vom 23. August 2012 hat uns die Steuerverwaltung des Kantons Zürich von der Steuerpflicht befreit. Spenden an den Verein können nunmehr vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Im September erhielt die Präsidentin, stellvertretend für den ganzen Verein, den diesjährigen Fokuspreis der Alzheimervereinigung des Kantons Zürich.

Auf unserer Website sind alle Aktivitäten des Vereins im Detail und in Bildern aufgeschaltet. Unserem tüchtigen Webmaster Ruedi Huber danken wir herzlich!

Auch im Berichtsjahr haben wir viel Wohlwollen erfahren. Wir danken allen Vereinsmitgliedern, unseren Gönnern, der Heimleitung und den verantwortlichen Persönlichkeiten der Stadtverwaltung Zürich herzlich für die Unterstützung unserer Anliegen.

Zürich, im Januar 2013
Eva Wagner-Herzog, Präsidentin

2011

Mitglieder

Im fünften Vereinsjahr erhöhte sich die Zahl der Mitglieder erfreulicherweise um 14 auf 61 Personen. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Sitzungen Vorstand

Der Vorstand behandelte an sechs Sitzungen die laufenden Geschäfte. Am 31. Januar 2011 traf er sich mit der neuen Vorsteherin des Gesundheitsdepartementes, Claudia Nielsen, zum Gespräch im vom Verein angeregten, neu gebauten Raum im ersten Stock des Altersheims Doldertal. Sie kam in Begleitung des seither altershalber zurückgetretenen Direktors der städtischen Altersheime, Ueli Schwarzmann, und der Abteilungsleiterin Heime, Liliane Ryser.

Veranstaltungen

Nach der Mitgliederversammlung in der Helferei Grossmünster referierte Dr. Christoph Held zum Thema «Demenzkranke Menschen verstehen und ihnen beistehen», und Jodoc Seidel las aus dem Buch des Referenten «Wird heute ein guter Tag sein?». Die grosse Zuhörerschar war beeindruckt von den Ausführungen des Gerontopsychiaters und unterhielt sich nachher angeregt beim Apéro mit feinen Häppchen aus der Küche der Helferei.

Im September luden wir, zusammen mit der Heimleitung, wiederum alle Vereinsmitglieder und unsere Nachbarn zu einem Begegnungsnachmittag ins Heim ein. Die Gäste genossen im Garten, zusammen mit den Bewohnern, feine Crèpes vom Gasgrill, und Hans Tanner unterhielt die Gesellschaft mit Musik und Gesang. Interessierte konnten sich auch über die demenzgerechte Ernährung unterrichten lassen.

Die Herbstveranstaltung im November war einem soziologischen Thema gewidmet. Im Theatersaal im Klus Park sprach der bekannte Altersforscher Prof. François Höpflinger über demographische Trends und gesellschaftliche Herausforderungen von Demenzerkrankungen. Beim anschliessenden Apéro, liebevoll zubereitet von Mitarbeitern des Klus Parks, konnten sich die Besucher über das Gehörte unterhalten.

Weitere Aktivitäten

Der neue «Wintergarten» auf der ehemaligen grossen Terrasse wird von Bewohnern und Mitarbeitern sehr geschätzt und rege benützt. Wie von uns seinerzeit zugesagt, übernahmen wir im Frühling auch die Ausstattung der kleinen Aussenräume mit bequemem Mobiliar. Im Mai luden wir unsere Sponsoren und Gönner ein, das mit ihrer grosszügigen Hilfe geschaffene Werk zu besichtigen und ihnen unseren Dank persönlich auszusprechen.

Wir haben in diesem Jahr ein neues grösseres Projekt in Angriff genommen: Der Garten ist wenig demenzgerecht gestaltet, es hat zu viele Treppen und steile Mauern, und alles in allem ist er etwas klein. Wir beauftragten deshalb den Gartenarchitekten Andreas Tremp mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Gartens. Die Studie konnten wir im Herbst dem verantwortlichen Beamten in der Stadtverwaltung vorstellen, und wir sind guten Mutes, dass diese sinnvollen Vorschläge weiterbearbeitet werden.

Auf unserer Website können alle Aktivitäten des Vereins im Detail und in Bildern verfolgt werden. Herzlichen Dank unserem Webmaster Ruedi Huber!

Allen Vereinsmitgliedern, unseren Gönnern, der Heimleitung und den verantwortlichen Persönlichkeiten der Stadtverwaltung Zürichs danken wir auch dieses Jahr wiederum herzlich für ihr Wohlwollen unseren Anliegen gegenüber.

Zürich, im Januar 2012
Eva Wagner-Herzog, Präsidentin

2010

Mitglieder

Im vierten Vereinsjahr blieb die Zahl der Mitglieder bei 47 Personen, Ein- und Austritte hielten sich die Waage. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Sitzungen Vorstand

Der Vorstand behandelte an fünf Sitzungen die laufenden Geschäfte.

Veranstaltungen

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung im Gemeindesaal der Kirche Fluntern referierte Dr. Albert Wettstein zum Thema «Würde in unwürdigen Situationen». Etwa 60 Personen verfolgten interessiert die profunden Ausführungen des Stadtarztes und beteiligten sich nachher an der Diskussion. Beim Apéro, wiederum von Silva und Ruedi Huber vorbereitet, mit feinen Häppchen aus der Küche des Altersheimes Doldertal, ging die lebhafte Diskussion weiter.

Im September luden wir, zusammen mit der Heimleitung, alle Vereinsmitglieder und unsere Gönner zu einem Begegnungsnachmittag ins Heim ein. Es war ein fast familiärer Nachmittag. Eine kleine Gästeschar genoss im Garten, zusammen mit den Bewohnern, feine Crèpes vom Gasgrill, und Hans Tanner unterhielt die Gesellschaft mit Musik und Gesang.

Die Herbstveranstaltung im November war einem speziellen Thema gewidmet: Wir luden zu einem Theaterabend mit dem Playback Theater Bumerang in den Theatersaal im Klus Park ein. Die Thematik Demenz wurde auf Anregungen aus dem Publikum von professionellen Improvisationsschauspielern auf der Bühne umgesetzt. Beim anschliessenden Apéro konnten sich die Besucher über das Gesehene unterhalten und sich über das Für und Wider eines derartigen Theaters austauschen.

Weitere Aktivitäten

Der mit unserer Studie angeregte «Wintergarten» auf der grossen Terrasse wurde durch die Stadt als Eigentümerin der Liegenschaft errichtet und im Dezember 2010 eingeweiht. Der Verein hat sich seinerzeit verpflichtet, für die Möblierung des neuen Raumes besorgt zu sein. Dank Gesuchen an verschiedene Stiftungen und grosszügigen Spenden weiterer Donatoren konnten wir die bequemen und pflegeleichten Möbel finanzieren, und wir sind sogar in der Lage, im kommenden Frühling noch etwas an die Ausstattung der kleinen Aussenräume beizusteuern!

Auf unserer Website, von Anbeginn an gestaltet und betreut von unserem Vorstandsmitglied Ruedi Huber, können die verschiedenen Aktivitäten des Vereins im Detail und in Bildern verfolgt werden. Herzlichen Dank unserem unermüdlichen Webmaster!

Allen Vereinsmitgliedern, unseren grosszügigen Gönnern, der Heimleitung und den verantwortlichen Persönlichkeiten der Stadtverwaltung Zürichs danken wir auch dieses Jahr wiederum für die Unterstützung unserer Anliegen.

Zürich, im Januar 2011
Eva Wagner-Herzog, Präsidentin

2009

Mitglieder

Im dritten Vereinsjahr stieg die Zahl der Mitglieder erfreulicherweise um 7 auf 47 Personen. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Sitzungen Vorstand

Der Vorstand behandelte an sechs Sitzungen die laufenden Geschäfte.

Veranstaltungen

Die ordentliche Mitgliederversammlung fand am 26. März im Stadtspital Waid statt. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich der Wiederwahl und wurden einstimmig für zwei weitere Jahre gewählt. Auch die Rechnung 2008 und der Jahresbericht 2008 wurden oppositionslos genehmigt. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung sprach Frau Dr. Irene Bopp, Leitende Aerztin der Memory-Klinik, zum Thema «Ist es eine Demenz?». Über 100 interessierte Besucher bekamen einen umfassenden Einblick in die Aufgaben einer Memory-Klinik und erfreuten sich nachher am Apéro, der in verdankenswerter Weise von unseren Vorstandsmitgliedern Silva und Ruedi Huber vorbereitet und spendiert wurde.

Im September luden wir, zusammen mit der Heimleitung, wie in den Vorjahren zu einem Begegnungsnachmittag ins Heim ein. Eine kleine, aber vergnügte Gästeschar genoss im Garten, in  Gesellschaft der Pensionäre, feine Crèpes vom neuen Gasgrill, und alle freuten sich sichtlich an der mitreissenden Musik von Calogero Mindeci.

Im November trafen wir uns zur Herbstveranstaltung im  Gemeindesaal der Grossen Kirche Fluntern. Etwa 60 Personen folgten gespannt den Ausführungen von Brigitte Meister, der Heimleiterin, und Bernadette Meier, der Leiterin Pflege und Betreuung im Altersheim Doldertal, zum Thema: «Herausforderung Demenz: den Moment leben...» und unterhielten sich nachher angeregt beim wiederum von Silva und Ruedi Huber spendierten Apéro.

Weitere Aktivitäten

Der Verein hat nicht nur die ideelle, sondern auch die materielle Unterstützung des Heimes zum Ziel. Dank den Mitgliederbeiträgen und grosszügigen Spenden konnten wir der Heimleitung einen Betrag für kleinere Extras übergeben sowie dem Heim einen Gasgrill schenken. Damit können die Bewohner bei schönem Wetter öfters im Garten das Essen einnehmen – eine willkommene Abwechslung im Alltag. Der mit unserer Studie angeregte Wintergarten auf der grossen Terrasse soll jetzt durch die Stadt als Eigentümerin der Liegenschaft im nächsten Jahr errichtet werden.

Auf unserer Website, gestaltet und betreut von unserem Vorstandsmitglied Ruedi Huber, können die verschiedenen Aktivitäten des Vereins im Detail und in Bildern verfolgt werden. Unser Webmaster verdient auch dieses Jahr ein herzliches Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz.

Allen Vereinsmitgliedern, unseren Spendern, der Heimleitung und den verantwortlichen Persönlichkeiten der Stadtverwaltung Zürichs danken wir herzlich für ihr Verständnis und die  Unterstützung unserer Anliegen.

Zürich, im Januar 2010
Eva Wagner-Herzog, Präsidentin      

2008

Mitglieder

Im zweiten Vereinsjahr stieg die Zahl der Mitglieder um 3 auf 40 Personen. Weitere Mitglieder sind jederzeit willkommen!

Sitzungen Vorstand

Der Vorstand behandelte an sechs Sitzungen die laufenden Geschäfte.

Veranstaltungen

Die erste ordentliche Mitgliederversammlung fand im April im Altersheim Kluspark statt. Im Anschluss daran erläuterte Dr. med. Jos Tournoy der grossen Gästeschar den Stand der Demenzforschung.

Im August luden wir, zusammen mit der Heimleitung, zu einem Begegnungsnachmittag ins Heim ein. Hans Rudolf Winkelmann, unser Vorstandsmitglied, gab den interessierten Gästen wertvolle Tipps im Umgang mit demenzkranken Menschen.

Im November trafen wir uns im Zurich Development Center zum Vortrag von Direktor Ueli Schwarzmann betreffend die Betreuung demenzkranker Menschen in den städtischen Altersheimen Zürichs. 80 Personen folgten den Ausführungen und unterhielten sich nachher beim Apéro. Der Leitung des Development Centers danken wir herzlich für die wiederum gewährte Gastfreundschaft.

Weitere Aktivitäten

Der Verein hat nicht nur die ideelle, sondern auch die materielle Unterstützung des Heimes zum Ziel. Dank den Mitgliederbeiträgen und grosszügigen Spenden von Kirchgemeinden und privaten Organisationen konnten wir aus der Vereinskasse ein dringend benötigtes Klavier und die Studie über bauliche Möglichkeiten finanzieren sowie uns an der Einrichtung des renovierten Coiffeursalons finanziell beteiligen.

Die Studie über bauliche Ausbaumöglichkeiten des denkmalgeschützten Hauses, verfasst vom Architekten Marcel Knörr und seinen Mitarbeitern, stellten wir den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung sowie der Vorsteherin der Hochbaudepartementes, Kathrin Martelli, vor. Unsere Anregungen, vor allem der Bau eines Wintergartens auf der grossen Terrasse und die Erneuerung des Lifts, fanden Anklang, und die Projekte werden nun von der Stadt weiterverfolgt.

Auf unserer Website, gestaltet und betreut von unserem Vorstandsmitglied Ruedi Huber, können die verschiedenen Aktivitäten sowie mehrere Anlässe im Heim im Detail und in Bildern verfolgt werden. Unserem tüchtigen Webmaster danken wir für seinen grossen Einsatz.

Wir können auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken und danken allen Vereinsmitgliedern, unseren Spendern, der Heimleitung und den verantwortlichen Persönlichkeiten der Stadtverwaltung Zürichs für ihr Wohlwollen und ihre Unterstützung.

Zürich, im Januar 2009
Eva Wagner-Herzog, Präsidentin

2007

Mitglieder

Am 4. November 2006 fand im Doldertal die Gründungsversammlung mit 11 Mitgliedern statt. Unterdessen ist Zahl der Mitglieder auf 36 angestiegen.

Sitzungen Vorstand

Der Vorstand traf sich im Berichtsjahr zu 8 Sitzungen. Im Vordergrund standen die Erledigung administrativer Aufgaben, die Erstellung der Website und die Vorbebereitung und Durchführung der ersten Veranstaltungen.

Veranstaltungen

Im Frühjahr 2007 luden wir zu einem Informations- und Begegnungsnachmittag ins Altersheim ein. Mitglieder und Nachbarn erschienen zahlreich. Von den ebenfalls eingeladenen Zürcher Medien kam eine Journalistin des Tages-Anzeigers. Ihr Bericht fand ein gutes Echo.

Der erste Vortrag am 1. November 2007 mit Dr. Manfred Daniel Hafner fand auf Einladung des benachbarten Zurich Development Center in dessen gediegenen Räumlichkeiten statt. Die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste waren beeindruckt von den Ausführungen des Referenten.

Weitere Aktivitäten

Der Verein hat nicht nur die Ideelle, sondern auch die materielle Unterstützung des Heimes zum Ziel. Mit einem ersten Beitrag aus der Vereinskasse ermöglichten wir der Heimleitung, den Bewohnern das Leben etwas zu verschönern, z.B. mit Blumen oder …

Da die Platzverhältnisse für die Bewohner und das Personal in der alten denkmalgeschützten Villa ja nicht gerade luxuriös sind, beauftragte der Vorstand den Architekten Marcel Knörr, Mitglied unseres Vereins und Präsident des Zürcher Heimatschutzes, mit der Erstellung einer Studie über allfällige Ausbaumöglichkeiten des Hauses.

Mit den Verantwortlichen der Stadt Zürich pflegen wir einen vertrauensvollen Kontakt hergestellt, und wir hoffen sehr und werden uns bemühen, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Zürich, im Februar 2008
Eva Wagner-Herzog, Präsidentin